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Du~lebstDas TeamSillibin ich, Jahrg. 71, verheiratet, 1 Kind. Christ bin ich seit ca. 5 Jahren. Das "ca." zeigt schon, dass ich nicht mit einem schönen Bekehrungserlebnis aufwarten kann. Das ging eher schleichend, vom Hoffen zum Glauben, dann wieder zweifeln und abwenden, umkehren, Lebensübergabe, die X`te. Es siegte die Erkenntnis: Ohne Gott geht garnicht... und somit wage ich mich nun als Christ zu bezeichnen, trotz aller Fragen und Zweifel, die ich weiterhin mit mir rumschleppe. "Schuld" an meinem Glauben ist übrigens (von Gott selber mal abgesehen) Schäfchen99, die Gründerin von Du~lebst, die mich und meine Fragen damals in einem Chat aufgabelte und sich um "uns" kümmerte . Durch sie lernte ich auch das damals ganz junge Du~lebst kennen. Erstmal völlig ahnungslos der Thematik "M*ssbrauch" gegenüberstehend ging es mir in erster Linie um Glaubensfragen. DL wuchs und das Thema M*ssbrauch kam immer mehr in den Vordergrund. Ich lernte die Menschen zu lieben ( im einzelnen, wie im übertragenen Sinn.) und mich mit diesem Bereich auseinander zu setzen. Was ich im zwischenmenschlichen Bereich über die Jahre hier erfahren und auch lernen durfte, ist der Hammer. Natürlich tut das auch weh. Nirgends ist das Leben prägender, als im Leid, nirgends die Fragen drängender, die Emotionen hoch und tief so nahe beieinanderliegend. Nirgends wird man schneller durchschaut, als im Kreis verletzter Menschen. Ein Stück echteres Leben mitten im Internet. Und dazu der junge Glaube, das war ab und zu extrem hart. Ein Glaubensbaby mag in seine Kuscheldecke eingewickelt Gott näherkommen, Vertrauen aufbauen, Glauben ohne Kompromisse leben lernen. Und hier hat man jeden Tag eine neues "Aber" vor der Nase. Wir sind quasi eine "Sammelklage" vor Gott. Aber das IST das Leben und Wegschauen lässt einen irgendwann voll auf die Nase fallen. Und zu den Abers kommen die Trotzdems und diese Art von Glaube sehen zu dürfen ist einfach genial. Da werden die Buchstaben lebendig, Gott erfahrbar, da wird der Glaube größer als diese Welt. Du~lebt ist der einzige Ort im Netz ( den ich kenne ) wo Glaube und Nichtglaubenkönnen nebeneinander stehen dürfen, nicht immer ohne Probleme, aber als erklärtes Ziel. Es ist so schwer wie außergewöhnlich und ich bin so froh, hier gelandet zu sein. So, und jetzt geh ich wieder ins Forum. Selbstvorstellungen schreiben ist ja was furchtbares.*gg*Liebe Grüße Silli
Julia….1973 geboren, verheiratet und zwei Kinder. ( Annalena, geb.1999 und Malte, geb.2002 ) Zweifelnde, hoffende und suchende Christin. Ich bin seit 2003 bei Du-lebst. Selber bin ich kein MB Opfer, gelitten wohl eher unter einer übermächtigen Mutter. Das macht mir manchmal den Glauben so schwer. Vertrauen ist hart und Allmacht verursacht Magengrummeln. Ich weiß nicht mal mehr genau warum ich mich ausgerechnet für diesen Bereich einsetze und interessiere. Aber eins weiß ich genau, immer noch macht es mich wütend, dass in der heutigen so aufgeschlossenen und toleranten Zeit, MB ein Tabuthema ist. Selten ist mir ein Ort, weder virtuell noch real, begegnet der so viel Wärme und Behutsamkeit ausstrahlt. Wo jeder angenommen wird und sein darf. Mit all seinen Schwächen und Fehlern. Wo Menschen so ungeheures widerfahren ist und sie doch so voller Wärme und Annahme sind. Wo der Glaube kein starres Gebilde ist, wo gefragt, gezweifelt wird und auch Wut ihren Platz hat, aber auch wunderbare Zeugnisse. Seit Oktober habe ich die große Ehre dieses Projekt weiter zu führen. Du-lebst soll auch weiterhin dieser Platz bleiben und wenn denn alles gut geht *gg*, als Verein demnächst oder schon ganz bald aktiv auf dieses Thema aufmerksam machen und einladen sich zu engagieren, gegen dieses Thema. Ich mag mich ungern selbst beschreiben. Lest diese Seiten oder kommt uns im Forum besuchen. Wer noch fragen hat, kann auch gerne mailen.Alles Liebe Julia
JustyThat´s me - justy Hallo, ich heiße Bettina, bin 1982 geboren und komme aus NRW. Ich bin seit mittlerweile drei Jahren im Forum als User aktiv und oft im Chat anzutreffen. Bei Du-lebst habe ich viele unheimlich liebe und mir sehr wertvoll gewordene Menschen kennen gelernt und fühle mich hier richtig zuhause. Ich mag Du-lebst sehr und freue mich, dass ich durch meinen Teamhelfer „Job“ nun vielleicht ein wenig von dem, was ich erhalten habe zurückgeben kann. Ich bin nicht missbraucht und soweit ich mich erinnere verlief meine Kindheit normal, trotzdem bin ich hier gelandet und mir wurden die Augen über Dinge geöffnet, die ich mir vorher in meinen kühnsten Träumen nicht vorzustellen wagte. Ich bin traurig über Dinge, die geschehen, jeden Tag, mitten unter uns, ich wünschte ich könnte etwas verändern, aber ich bin „just-me“ (mein Ursprungsnick) und mag einfach da sein, wenn jemand einen Zuhörer sucht. Für Glaubensthemen bin ich, denke ich nicht der richtige Ansprechpartner, weil meine Beziehung zu Gott leider zurzeit ziemlich gestört ist. Ich kann einfach nicht begreifen, warum er so viele Dinge zulässt und nicht eingreift. Angefangen bei ungesunden Gemeindestrukturen bzw. -dynamiken, über Gewalt bis hin zu Missbrauch. Ich bin auf der Suche nach meinem kindlichen Glauben, damals konnte ich ohne viel nachdenken an einen guten Gott glauben, der mich und andere beschützt und mit dem man über alles reden kann. Ein Gott der zuhört und versteht, ein Gott der da ist, aber sich nicht aufdrängt, ja, danach suche ich und ich wünsche mir, dass ich ihn irgendwann so wieder finde, wie er damals war. Ich glaube Beziehung zu Gott ist sehr persönlich, nix was mir jemand vorschreiben kann, wie ich es zu leben habe. Und deshalb lasse ich mir da auch nix mehr vorschreiben, sondern entscheide für mich ganz persönlich. Ich würde jedem wünschen, dass er das tun kann, ohne Druck und Einflüsse, die einen zu einer bestimmten Entscheidung zwingen. So, und nun , bevor ich hier den Rahmen sprenge, hoffe ich, dass wir uns mal kennen lernen und verbleibe mit liebem Gruß *justy* :o)
GorengHm ... was also kann ich schreiben, damit ihr eine Vorstellung von mir habt?!Ich bin 1966 geboren, verheiratet, habe zwei Söhne (16 und 14), eine Katze und noch ein Senioren-Meerli. Seit Jahren hatte ich Depressionen und hangelte mich so von Tag zu Tag, Woche zu Woche ... Als ich endlich wagte, mir helfen zu lassen und in die Seelsorge ging – da wurde klar, dass meine Depressionen letztendlich ein Symptom waren – für eine Not, die ich total verdrängt und abgespalten hatte. Schritt für Schritt kam ich der Wahrheit näher: se*ueller Mi**brauch innerhalb der Familie. „Aber das ist MIR doch nicht passiert!“ „Das bilde ich mir nur ein“ „Ich will mich nur wichtig machen“ „Ich werde das niemals schaffen“ „Was soll ich nur tun?“ „Gibt es Hoffnung für mich??“ „Warum kann mich keiner verstehen?! Bin ich so falsch?“ „Ich bin doch selbst schuld!“ „Ich kann einfach nicht mehr weiter“ Niemals hätte ich gedacht, so tief unten sein zu können. Alles um und *n mir mischte sich und brach über mir zusammen. Auf der Suche nach Hilfe fand ich du-lebst. Das war im Sept. 05. Ich war mit der Hoffnung gekommen, ein paar Antworten zu finden – und fand Gemeinschaft. Ein tiefes und intensives Verstehen und Verstanden-Werden auf einer Ebene, die ich noch nie erlebt hatte. Ich war angekommen. Klingt übertrieben oder plakativ?! Das mag sein – doch ich empfinde es so. Es ist grausam, was Menschen sich gegenseitig antun können – doch es gibt auch Hoffnung und Licht, wenn (mir) das auch zeitweise unglaublich scheint. Und Orte, an denen Hilfe zu finden ist. An denen ich sein kann, wie ich bin. Traurig und auch fröhlich, albern und auch ernsthaft. Verletzt und auch auf dem Weg der Heilung. Und vor allem nicht mehr alleine in dem Schmerz, denn hier werde ich verstanden – auch ohne viel Worte. Du~lebst – das sind Menschen, die gemeinsam ein Stück Weg gehen. Freiwillig. Aufrichtig. Hier habe ich auch gelernt, dass man verschiedener Meinung sein kann und sich auseinandersetzt – und zusammenbleibt. Dass mein Wert dadurch nicht geschmälert wird – ich immer noch wertvoll und gemocht bin. So ganz anders als bei mir in meiner Ursprungsfamilie. So können alte Wunden heilen. Das dauert – länger als ich es mir wünsche – doch es geht voran. Inzwischen bin ich auch in Therapie. Ich bin seit über 2 Jahrzehnten Christ – und durfte erleben, dass ich all meine persönlichen Fragen, wie denn nun mein Glaube an Gott mit meiner Vergangenheit zusammenpasst, hier lassen kann. Meine Glaube mit aller Hoffnung und allem Zweifel hat hier Platz. Seit einiger Zeit bin ich nun Mitarbeiterin – und möchte mich auch so einbringen. Dasein. Verstehen. Mithelfen. Etwas von dem zurückgeben, was ich hier bekomme. Noch Fragen?! Ich bin ansprechbar und über Du~lebst erreichbar. SnoopyHallo,Ich bin Jhrg. 73, weiblich, verheiratet und Mutter von 3 wundervollen Kindern, die mich jeden Tag auf wunderbare Weise bereichern. Ich habe Mb und Gewalt der unterschiedlichsten Arten über 2/3 meines Lebens erlebt und über ein Drittel meines Lebens lang mache ich nun Therapie. Meine Ziele in der Therapie haben sich im Laufe der Jahre sehr verändert und mittlerweile ist es so, dass ich ans Eingemachte gehe. Dafür habe ich lange gebraucht, einmal um die Mb Situationen zu beenden und zum anderen um endlich reden zu können und mich über Verbote hinwegzusetzen. Mein Motor dafür ist den Tätern die Stirn zu bieten. Es endlich anders zu machen, als ich es erlernt habe und ihnen somit zu zeigen, ich lasse mir nichts mehr sagen. Ich kämpfe ständig an den unterschiedlichsten Fronten meines Lebens, da der Missbrauch vielfältige Spuren hinterlassen hat. Trotzdem ist mein Leben auch immer wieder bunt, knallig, schrill, laut, lustig, einfach in allen Facetten. Als ich ins Forum kam, ging es mir sehr schlecht und auf meiner Suche nach Hilfe bin ich auf Du-lebst gestoßen. Du-lebst ist für mich eine Gemeinschaft, in der ich gelernt habe, Menschen wieder zu vertrauen. Wo ich sein kann und darf, auch wenn ich in alten Gedankenmustern hänge, wo mein Erleben einen Platz hat, wo ich hinterfragt werde und mir Mut gemacht wird. Ohne den Rückhalt des Forums und der Menschen, die ich hier über die Jahre sehr lieb gewonnen habe, könnte ich mich nicht immer wieder überwinden, über alle Grenzen hinweg zu gehen, und gegen alle Verbote und Vernunft, die Wahrheiten meines Lebens beim Namen zu nennen. Du-lebst und die Menschen hier sind mir mehr Familie, als ich sie je gehabt habe. Du-lebst das sind Menschen, die ich lese, wo ich Anteil nehme, die sich sichtbar machen und die mir auf diese Weise sehr nahe kommen. Hier ist ein Ort, wo ich lernen kann und darf und auch Fehler Raum sein dürfen. Wenn ich am Boden liege, wird mir hier aufgeholfen. Du-lebst, ist jeder einzelne User hier,ihr die ihr mir traut und denen ich vertraue, ihr macht mich reich, und von dem Reichtum möchte ich anderen gerne etwas abgeben. Ich habe hier so tiefe Freundschaften geschlossen, die tiefer gehen als viele Beziehungen in meinem direkten Umfeld. Der Vorteil des geschriebenen Wortes. 14 Jahre lang war ich Christ und vor etwas über einem Jahr habe ich mich gegen Gott entschieden. Ich kann und will nicht mehr glauben. Wer dazu mehr wissen mag, wie es dazu kam, darf mich gerne anschreiben. Was für mich aber der wichtigste Punkt ist und was ich hier erlebt habe: Ich darf so sein wie ich bin, auch mit meinem nicht mehr glauben können, mit meiner Wut auf Gott, mit meinen Zweifeln und mit meinem Erleben oder nicht Erleben Gottes. Mit meiner Entscheidung darf ich hier sein. Das alles hat hier Raum und mir wird nichts übergestülpt. Ich werde hier gehört, auf nette Weise hinterfragt und gehöre trotzdem dazu. Das ist für mich ein weg, zu sortieren unf für mich einen klareren Standpunkt zu bekommen. Das alles macht diesen Ort hier für mich einzigartig. All das, was ich hier erlebt habe und an dem ich gewachsen bin, möchte ich einbringen, weil Du-lebst macht reich. Nur Mut! Schau dich mal im Forum um, und scheu dich nicht, uns anzusprechen! Wer nicht wagt, der nicht gewinnt ;-) und wenn die Chance besteht zu gewinnen, sollte man zuschlagen. Bis bald also im Forum. Snoops |
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